Standard-Bodenuntersuchung

Die Ermittlung des aktuellen Nährstoffgehaltes im Boden durch eine regelmäßig durchgeführte Bodenuntersuchung ist nach wie vor Grundlage für eine optimale und gezielte Düngung. Zudem ist eine entsprechende Bodenuntersuchung auch durch die Düngeverordnung vorgeschrieben. Eine Nichtachtung dieser Pflicht kann unangenehme Auswirkungen nach sich ziehen. So müssen – mit wenigen Ausnahmen – Schläge mit mehr als 1 ha mindestens alle 6 Jahre untersucht werden. Dies gilt auch für Grünland!

Preise: siehe Preisliste.
Probenzahl: In der Regel wird 1 Probe / ha mit ca. 15 Einstichen empfohlen. Nur wenn schon mehrere vergleichbare Untersuchungsergebnisse des Schlages mit konstanten Ergebnissen vorliegen, kann die Probenzahl fachlich vertretbar verringert werden.

Untersuchungsdauer bzw. Ergebnismitteilung: Die Ergebnismitteilung für Standarduntersuchungen erfolgt ca. 6 Wochen nach Eingang der Probe beim Labor. Falls Zusatzuntersuchungen etwas länger dauern, werden sie nachgesandt.
Die Probenmuster werden im Labor 6 Wochen nach Ergebnismitteilung aufbewahrt. In begründeten Fällen ist eine Nachuntersuchung innerhalb dieser Frist möglich.

Organisationsablauf: Nach der Anmeldung erfolgt die Probenerfassung, Werkzeug- und Materialausgabe sowie der Probentransport durch den Ringwart zum Labor.

Für die Probeziehung ist der Landwirt zuständig. Das Untersuchungsergebnis wird vom Labor direkt zugesandt. Die Untersuchungskosten werden durch den Erzeugerring von ihrem Konto abgebucht.

Achtung: Nur wenn im Erhebungsbogen die geforderten schlagspezifischen Angaben eingetragen wurden, kann eine Düngeempfehlung für die kommenden Jahre mitgeliefert werden.

Anmeldung: Direkt beim zuständigen Ringwart oder in unserer Geschäftsstelle.