Rhizoctonia-Projekt

Der pilzliche Schaderreger rhizoctonia solani ist im Kartoffelbau seit langem bekannt. Gegen ihn konnte bis heute kein probates Mittel gefunden werden. Durch die zunehmenden Anforderungen an die äußere Qualität gewinnen die durch Rhizoctonia bedingten optischen Mängel auch bei der Vermarktungsfähigkeit befallener Ware an Bedeutung. In Anbetracht einer zunehmenden Rhizoctonia-Problematik hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) finanzielle Mittel für ein Gemeinschaftsprojekt der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), des Landeskuratoriums für Pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V. (LKP) und der Erzeugerringe (ER) bereitgestellt. Durch eine umfangreiche Befragung der Betriebe in den Erzeugerringen sollen Bedingungen, die zu Rhizoctonia-Schäden führen und Maßnahmen, mit denen sie sich verringern lassen, erarbeitet werden.

  • Kooperation: Landesanstalt für Landwirtschaft, (IPZ, IEM), Landeskuratorium für Pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V., Erzeugerringe
  • Projektleiter: A. Kellermann (LfL, IPZ 3a), A. Fischer (LKP, München)
  • Projektbearbeiter: A. Oberneder (LKP, München), L. Neff (ehemals LKP), T. Eckl (LfL, AVB)
  • Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Ergebnisse der Befragung der Landwirte (Kurzfassung).

Den ausführlichen Endbericht können Sie per E-mail über die Geschäftstelle des Erzeugerringes beziehen.