Erzeugerringberatung Südbayern

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Ruhiger Herbstbeginn

Insgesamt schaut es die nächsten zwei Wochen sehr ruhig aus. Niederschlagssignale tauchen sehr wenige auf, wenn dann im äußersten Süden zu Beginn der nächsten Woche. Im Norden und Osten schaut es dagegen derzeit durchgehend trocken aus. Die Temperaturen steigen sie nächsten Tage wieder auf ein hohes spätsommerliches Niveau. Erst ab dem 9./10. deutet sich ein Rückgang auf durchschnittliche Werte an.

Situation auf dem Feld

Ein Blick auf die Regensummen bringt ein von Gewittern stark verzerrtes Bild. Dort wo Starkniederschläge fielen liegen wir in den letzten 3 Wochen bei 100 bis 120mm. Ohne Schauer und Gewitter belaufen sich die Summen auf gut 40 bis 75mm. Also vielerorts nicht die Erlösung, insbesondere wenn man auf die Prognosen der nächsten Zeit schaut. Zwischenfrüchte und erster Raps profitierten vom Regen und entwickeln sich rasch. Für Kartoffeln kam der Regen meist zu spät. Bei Rüben und Mais gibt es nur dort eine Erholung, wo die Bestände noch intakt waren und ausreichend Wasser vorhanden ist.

Bodenbearbeitung – dran bleiben

Die Beseitigung des jetzt schnell auflaufenden Ausfallgetreides hat Vorrang vor der Saat von Zwischenfrucht und Raps. Kleine, noch nicht bestockte Pflanzen lassen sich leicht bekämpfen. Flach schneidend arbeiten und wenig bis gar nicht Rückverfestigen. Bei wenig Mulchmaterial auch die Abschwemmungsgefahr im Auge behalten und gegebenenfalls erst nach den erwarteten stärkeren Niederschlägen bearbeiten. Im Unterboden ist alles beim Alten, hier braucht es keine tiefe Lockerung mit Ausnahme von dichtlagernden sandigen Böden.

Raps – Schnecken und Herbizid

Vor allem vom feuchten Gras am Wegrand geht Gefahr von Schnecken aus. In der Auflaufphase sind die Schäden am größten. Hier Randbehandlungen in Erwägung ziehen. Diese gilt auch bei hohem Besatz mit Ausfallgetreide, hier können sich die Tiere im Schatten länger halten. Beim Herbizid im VA bzw. frühem NAK schnell sein. Restfeuchte nutzen und hohe Temperaturen bei der Ausbringung vermeiden. Bei frühen Saatterminen ist wie zu erwarten oft ein enormer Auflauf des Ausfallgetreides zu beobachten. Dieses frühzeitig und konsequent bekämpfen, da die kleine Rapspflanze hier keine Chance hat durchzuwachsen. Je größer das Getreide, desto länger braucht der Absterbeprozess und desto länger steht es dem Raps im Weg. Sollte eine NAH – Maßnahme in Kombination mit Gräsermitteln geplant sein, muss das Graminizid möglicherweise vorgezogen werden.

Rübe - Fungizid

Dort wo sich die Wachstumsbedingungen deutlich verbessert haben und eine mittlere bis späte Rodung geplant ist, sollte die Cercospora auch jetzt noch im Auge behalten werden. Nur gesunde Rüben können späten Ertrag aufbauen. Sind die Bestände durch die Dürre schon stark mit Blattverlusten behaftet, ist eine weitere Fungizidmaßnahme eher in Frage zu stellen. Das gilt auch für Flächen, wo das Wasser weiterhin der begrenzende Faktor ist.

Winterweizen - Sorten

Die aktuelle Sortenempfehlung zum Download:

Empfehlung Winterweizen
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