Nährstoffbilanzierung

Nach der Düngeverordnung (gültig seit 10.1.2006) ist für Stickstoff und Phospat nach § 5 Abs.1 spätestens
zum 31. März für das abgelaufene Düngejahr ein Nährstoffvergleich zu erstellen und zwar

  • als Flächenbilanz (ähnlich der bisherigen Feldstall-Bilanz) oder
  • als aggregierte Schlagbilanz auf der Grundlage von Bilanzen für jeden Schlag (= Feldstück)
  • Bei der Erstellung des Nährstoffvergleichs sind folgende Flächen ausgenommen:
    – Flächen mit Zierpflanzen, Baumschule, Rebschule, Baumobst
    – Flächen mit ausschließl. Weidehaltung bei einem N-Anfall aus tierischer Herkunft von bis zu 100 kg/ha
    und ohne zusätzliche Düngung
  • Von der Erstellung des Nährstoffvergleichs befreit sind Betriebe:
    – die auf keinem Schlag mehr als 50 kg N/ha oder mehr als 30 kg P205/ha ausbringen
    – Betriebe, die (ohne die o.g. ausgenommenen Flächen) nicht mehr als 10 ha bewirtschaften,
    – die max. 1 ha Gemüse, Hopfen oder Erdbeeren anbauen und
    – die nicht mehr als 500 kg Stickstoffanfall aus Wirtschaftsdüngern tier. Herkunft aufweisen.
    · Die Bilanz ist jährlich fortzuschreiben.

Bewertung des Nährstoffvergleichs:
Stickstoff:
Im Durchschnitt der letzten 3 Düngejahre

2006 – 2008 max. 90 kg/ha Überhang
2007 – 2009 max. 80 kg/ha Überhang
2008 – 2010 max. 70 kg/ha Überhang
2009 – 2011 und später begonnene Düngejahre max. 60 kg/ha Überhang

Phosphor:
Im 6-jährigen Durchschnitt max. 20 kg/ha Überhang, es sei denn, die Bodenuntersuchung weist im
Betriebsdurchschnitt (gewogenes Mittel) max. 20 mg P2O5/100 g Boden (EUF: max. 3,6 mg P/100 g Boden) aus.

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vollständig ausgefüllt an den für Sie zuständigen Ringwart.