DSN


Ablauf und Organisation der Probeziehung:
NEU: Frühere Probeziehung für Nmin-Werte möglich!

Nmin-Proben können jetzt bereits ab dem 1. November gezogen und nachfolgend im Labor untersucht werden.

Zwischen der Nmin-Probennahme und der letzten Bodenbearbeitung und/oder Düngung müssen mindestens sechs Wochen liegen.

Aufbauend auf dem Untersuchungsergebnis findet eine Nmin-Simulation statt (Herbst-Nmin-Simulation).

Bei der nun möglichen „Herbst-Nmin-Simulation“ wird der analysierte Herbst-Nmin-Wert mit Datum der Probeziehung im DSN-System erfasst und daraus im Frühjahr für den jeweiligen Schlag der Nmin-Wert simuliert. Die simulierten Nmin-Werte stehen ab den in der Tabelle in Spalte 3 genannten Terminen und damit rechtzeitig zum ersten Düngetermin zur Verfügung. Für die „Herbst-Nmin-Simulation“ ist die Probeziehung kulturabhängig bis zu den in Spalte1 aufgeführten Zeiten möglich.

Das Ergebnis später gezogener Proben, *d.h. nach diesen Terminen, wird nach der bisherigen Vorgehensweise des DSN-Systems behandelt und unverändert für die Bedarfsermittlung verwendet, d.h. es findet keine Simulation statt.

 
Wichtige Termine für „Herbst-Nmin-Simulation“ und DSN:

Die Anmeldung der Proben ist ab dem 15.10.19 im Bodenportal (www.boden-bayern.de) des LKP möglich. Die Organisation der Beprobung erfolgt in gewohnter Weise durch den für Sie zuständigen Ringwart.

*Letzter Probenahmetermin für Simulation: Kultur: Bereitstellung simulierter Werte:
9. Januar Wintergetreide und Raps 25. Januar
9. Januar Sommergetreide, sonstige Kulturen 15. Januar
14. Februar Zuckerrüben, Kartoffeln 1. März
4. März Mais 5. März

Nähere Informationen hierzu finden Sie  iauf der Internetseite der LfL.

Ihr Ringwart bringt das notwendige Werkzeug und Material zu Ihnen, holt die tiefgekühlten Proben ab und übernimmt den Transport zum Labor.
Anleitung zum Ziehen von Nmin-Proben

 

Rotes Gebiet:

Betriebe in  Gebieten mit hoher Nährstoffbelastung müssen auf allen Ackerschlägen bzw. Bewirtschaftungseinheiten (ausgenommen mehrschnittiger Feldfutterbau) eine Jährliche Untersuchung des im Boden verfügbaren Stickstoffs nachweisen. Es ist mindestens eine Untersuchung je Kultur und Jahr vorgeschrieben. Diese Werte sind in der Düngeplanung zu berücksichtigen!
Die Stickstoffgehalte auf weiteren Feldstücken des Betriebs werden mit dem Simulationsverfahren der LfL ermittelt.

Untersuchungskosten: siehe Preisliste