Erzeugerringberatung Südbayern
Aktuelle pflanzen-
bauliche Hinweise
aus Ihrer Region
Konstant inkonstant
Schauer und Gewitter beherrschen das Wettergeschehen wahrscheinlich bis über die komplette nächste Woche. Ein konstantes Erntewetter ist derzeit nicht in Sicht. Lediglich der Freitag und Samstag sollen sonnig und überwiegend trocken sein. Die Niederschlagsverteilung ist zufällig und in der Menge stark streuend. Die typischen Schauergebiete in Schwaben und südlichen Oberbayern werden aber voraussichtlich stärker betroffen sein.
Situation auf dem Feld

Nach der Hitzewelle ist die Wasserversorgung in den meisten Gebieten immer noch angespannt. Nur dort, wo intensivere Gewitter niedergingen, ist die Lage etwas positiver. Die gedroschene Gerste hat meist positiv überrascht. Herbstkulturen leiden auf den trockenen Standorten stark und bräuchten dringend ergiebigen Regen.

Nach der Ernte
Flächen mit Wurzelunkräutern, die mit Totalherbiziden behandelt werden müssen, nicht bearbeiten. Saubere Flächen sehr flach durchfahren, um Stroh und Spreu auszuschütteln und dem Ausfallgetreide Bodenkontakt zu verschaffen. Ist das ganze Feld braun, wurde zu tief gearbeitet. Fahrgassen und tiefe Fahrspuren dürfen nicht durchgearbeitet sein. Zu tief abgelegte Samen fallen in Keimruhe bzw. laufen verspätet auf. Diese späten Wellen stören dann oft in der Zwischenfrucht oder im Raps.
Kartoffeln
Mit der schwülwarmen Witterung steigt der Infektionsdruck die nächsten 10 Tage deutlich an. Insbesondere in Beständen, die aufgrund Niederschläge oder Bewässerung genügend Bodenfeuchte haben. Dort kann zum Wochenende eine Behandlung sinnvoll sein, gefolgt von einer Anschlussfahrt zum Ende des wechselhaften Wetters. Da das Krautwachstum abgeschlossen ist, kommen wir meist mit Kontaktwirkstoffen klar.
Zikaden - Situation
Die letzte Auszählung zeigt, dass der Zuflug wahrscheinlich vorbei ist. An den meisten Standorten wurden keine Fänge mehr verzeichnet, an einzelnen Klebetafel waren noch einzelne Tiere zu finden. Damit kann der Insektizideinsatz beendet werden. Die Wirksamkeit des doch großen Aufwandes lässt sich dann erst Richtung August einschätzen.
Hotline

Pflanzenbau-Hotline des Erzeugerringes

0180 – 5 57 44 51

(14ct/min aus dem dt. Festnetz, andere Preise aus Mobilfunknetzen möglich)

  Hauptzeit (März bis Oktober): Montag – Freitag 8.00 – 12.00 Uhr

  Nebenzeit: (November – Februar): Montag – Freitag 8.00 – 10.00 Uhr

Zu den übrigen Zeiten ist ein Ansagedienst geschaltet, der wöchentlich aktualisiert wird